Hi,
muss mal wieder was berichten.
Seit einigen Wochen leben in meinem Nano eine Stonogobiops yasha mit Alpheus randalli.
Meine Befürchtung, dass man die beiden nie sehen wird, ist nicht eingetroffen. Nachdem sie sich ein paar Tage im Aquarium umgesehen und verschiedene Plätze ausgetestet haben, sind sie nun unter die tote Hirnkoralle direkt vor der Frontscheibe gezogen und seitdem auch dort geblieben. Die Grundel ist ein Spätaufsteher und erst ab Nachmittag zu sehen. Dann kommt auch oft der kleine Krebs geschäftig vor die Tür und schiebt Sand vor sich her. Meistens sieht man von ihm aber nichts und es kommt nur aus dem Höhleneingang eine kleine Sandwolke heraus, an der man sieht, dass er wieder am umbauen ist.
Die Minianemone Cribinopsis crassa hat sich geteilt. Ein Tier ist ins Nano von meinem Mann umgezogen. Das Ursprungstier hat sich auf die Suche nach einem neuen Standort gemacht und hat sich auf einen Caulerpa-Trieb gesetzt. Davon konnte ich sie dann ganz einfach "runterkitzeln".
Trauriges gibt es auch: Das 12 l Nano gibt es nicht mehr. Die Glasrosenplage habe ich einfach nicht in den Griff bekommen. Bei einer "Wegspritzaktion" mit Zitronensaft waren wir wohl zu eifrig, sprich, es ist zu viel Zitrone im Aquarium gelandet, so dass es die S. caliendrum und die hystrix nicht überlebt haben. Dabei ist die caliendrum doch Anfangs so schön gewachsen
Also haben wir schweren Herzens beschlossen, dieses Aquarium aufzulösen. Die Steine und alle überlebenden Bewohner sind in das 25 l Nano meines Mannes umgezogen.
Ihm habe ich zum Geburtstag (03.01.) zwei L. wurdemani geschenkt. Die zwei sind zwar nur selten zu sehen, leisten aber gute Arbeit bei der Glasrosenvernichtung.
Wie ich es mir gedacht habe, freuen sie sich aber auch über tierische Kost. In dem Nano befindet sich ja die Duncanopsammia axifuga - Bartkoralle, die ich einmal in der Woche füttere. Das eine Köpfchen hatte sich gerade um die Mysis geschlossen, als die kleine Wurdemani angeschossen kam, und die Mysis klaute.
Also habe ich der großen Garnele schnell eine Mysis in die Scherchen gedrückt, damit die arme Bartkoralle in Ruhe weiter gefüttert werden konnte.
So, das war es mal wieder von mir.
Viele Grüße
Petra